Behandlung der diabetischen Retinopathie

Die Behandlung in den Anfangsstadien einer diabetischen Retinopathie besteht in einer optimalen Einstellung des Diabetes und sonstiger cardio-vaskulären (herz-blutdruck-bedingten) Risikofaktoren. Dies sollte idealerweise durch einen erfahrenen Diabetologen erfolgen. Wie schon bereits erwähnt, sind die ersten krankhaften Veränderungen der Netzhaut alleine schon durch diese Maßnahme umkehrbar.

Bei schwereren Veränderungen kommt als nächste Therapie-Option eine Argon-Laser-Behandlung zum Einsatz, wodurch minderdurchblutete, „ungesunde“ Netzhautareale mit dem Argon-Laser verödet werden und damit zu einer „Erholung“ der übrigen Netzhaut beitragen.

Wir verfügen über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Laserchirurgie und führen in unserer Augenarzt-Praxis in Bensberg auch diese Art der Laserbehandlung ambulant durch.

Weitere, durchgreifende Therapie-Optionen stellen die intravitreale Einbringung von antiproliferativen Substanzen (= Einspritzung in den Glaskörper) und die pars-plana-Vitrektomie (= Entfernung des Glaskörpers und von proliferativen Veränderungen von der Netzhautoberfläche) dar. Dies bleibt dem erfahrenen Netzhautchirurgen vorbehalten. Je nach Befund und Dringlichkeit werden Sie auch in dieser Situation von uns individuell beraten und einem kompetenten OP-Centrum zugewiesen.