Behandlung der Makuladegeneration

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind bei Erkrankungen der Makula von enormer Bedeutung. Mithilfe modernster Diagnostik können wir mögliche Erkrankungen schon im Anfangsstadium bei Ihnen erkennen.

Wir verfügen über ein modernes, hochauflösendes OCT-Gerät der Fa.Zeiss (OCT=Optische Kohärenztomografie) zur exakten Schichtendarstellung der zentralen Netzhaut und der darunter gelegenen Aderhaut, unerlässlich in der Diagnostik und Therapie der Makuladegeneration.


Behandlung der trockenen Makuladegeneration

Eine Form der Behandlung, die wissenschaftlich anerkannt ist, besteht derzeit für die trockene Makuladegeneration noch nicht. Es gibt jedoch zahlreiche Studien, die herausgefunden haben, dass eine ausgewogene und gesunde Lebensweise sowie die Einnahme hochdosierter Mikronährstoffe (z. B. Nahrungsergänzungsmittel, die Lutein enthalten) dazu beitragen können, den Prozess zu verlangsamen oder sogar vollständig zu stoppen.

Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen erfolgt durch uns eine regelmäßige Kontrolle der Netzhaut mittels Funduskopie und OCT.


Behandlung der feuchten Makuladegeneration

Wird bei Ihnen eine feuchte Form der Degeneration diagnostiziert, erfolgt die Behandlung in einer Augenklinik, mit der wir in enger Kooperation stehen. Bei der Behandlung wird dort ein Medikament direkt in den Glaskörperraum injiziert. Es handelt sich hierbei um eine so genannte intravitreale Medikamenteneingabe (IVOM). Durch seine Beschaffenheit fungiert der Glaskörperraum als eine Art Depot für das Medikament. Es erfolgt eine stetige Abgabe des Wirkstoffs an die Netz- und Aderhaut über einen Zeitraum von mehreren Wochen. Auf diese Weise werden Erkrankungen der Netzhaut, insbesondere jene der Makula, unmittelbar und schonend behandelt. Die Entscheidung darüber, welches Medikament für Sie individuell in Frage kommt, wird erst nach einer ausführlichen Untersuchung getroffen.


Ablauf der intravitrealen Injektion

Nach nur wenigen Minuten ist die Operation bereits beendet, die in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann. Für die Injektion des Medikaments wird eine hauchfeine Kanüle genutzt, diese wird durch die vordere Lederhaut in den Glaskörperraum geführt. Die so entstehende Öffnung weist eine derart geringe Größe auf, dass sie unmittelbar nachdem die Nadel entfernt wird, bereits wieder verschlossen ist. Es ist folglich nicht notwendig, eine Naht zu setzen. Nach der Operation sorgen antibiotische Augentropfen dafür, dass keine Infektionen entstehen.

Die Nachkontrollen finden wieder bei uns in der Augenarzt-Praxis in Bensberg statt.